Autobesitzer

Betroffene Autobesitzer – Das können Sie tun

Die Volkswagen AG hat in den vergangenen Jahren eine illegale Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung einiger Diesel-Fahrzeuge verwendet, um US-amerikanische Abgasnormen zu umgehen. Dieser Skandal betrifft weltweit rund 11 Millionen Fahrzeuge.

Mehrere Gerichte, insbesondere das Landgericht Lüneburg und das Landgericht München I, haben inzwischen geurteilt, dass VW-Händler unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet sind, die vom VW-Skandal betroffenen Fahrzeuge zurückzunehmen und den Kaufpreis gegen Verrechnung der bisherigen Nutzung zu erstatten. Sofern ein verbundenes Geschäft vorliegt, wird in der Folge auch der Finanzierungsvertrag aufgehoben. Voraussetzung ist nach einem aktuellen Urteil des LG Lüneburg, dass der Händler eine vom Käufer zu setzende zweiwöchige Frist zur Nachbesserung auch tatsächlich nicht einhält. Das LG München I wiederum sieht eine arglistige Täuschung von VW gegenüber dem Käufer, was diesen zur Rückabwicklung berechtigen kann.

 

Betroffene Modelle

Betroffene Kunden sollten sich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung setzen, um mögliche Rückabwicklungsansprüche zu prüfen.

Folgende PKW der Baujahre 2009 bis 2015 sind vom VW Abgasskandal betroffen und werden von den verschiedenen Motoren des Typs EA 189 angetrieben

Volkswagen

  • Beetle

  • Eos

  • Golf

  • Jetta

  • Passat

  • Polo

  • Scirocco

  • Sharan

  • Tiguan

  • Touareg

  • Touran

  • Crafter

  • Transporter

  • Caddy

Audi

  • A1

  • A3

  • A4

  • A5

  • A6

  • A6 Quattro

  • A7 Quattro

  • A8

  • A8L

  • TT

  • Q3

  • Q5

Seat

  • Alhambra

  • Altea

  • Exeo

  • Ibiza

  • Leon

Skoda

  • Octavia

  • Superb

  • Yeti

  • Fabia II

  • Roomster

  • Rapid

Porsche

  • Cayenne